Informationen für Neuimker

 

Der Bezirksimkerverein Alb-Lonetal bietet alle zwei Jahre einen Anfängerkurs Imkerei an. Der letzte Anfängerkurs fand 2022 statt.

Um Ihnen den Ablauf eines Anfängerkurses Imkerei zu veranschaulichen, können Sie anhand des vergangenen Anfängerkurses 2022 Informationen unter den Informationsblättern "Theorieveranstaltung" und "Anfängerkurs Praxistermine" abrufen.

Anfängerkurs 2022 "Imkerei als Hobby"

Der Bezirksimkerverein Alb-Lonetal e.V. bietet dieses Jahr wieder einen Anfängerkurs "Imkerei als Hobby" an.

Start ist am Freitag, 18. März 2022, 19.00 Uhr, mit einer Theorieveranstaltung, die einen Überblick über die Hobbyimkerei und den Verlauf des Anfängerkurses geben wird. Treffpunkt hierzu ist die Gaststätte:

"Gesunde Luft", Hintere Gasse 10, 73340 Amstetten-Reutti, Tel.: 07336 202, Web:  https://www.gasthof-pension-gesundeluft.de/

Der Anfängerkurs selbst beginnt am Samstag, 19.03.2020, 13.00 Uhr, mit einem praktischen Teil direkt an den Bienenvölkern. Der Treffpunkt hierzu wird an der Theorieveranstaltung bekanntgegeben.

Im weiteren Jahresverlauf folgen mehrere praxisbezogene Termine bis in den Dezember 2022 hinein, d.h. es wird direkt an Bienenvölkern das  theoretische Wissen praktisch angewandt, um somit die Arbeit mit Bienen über eine Saison hinweg zu zeigen. Diese Termine dienen selbstverständlich dazu, sämtliche aufkommende Fragen, die erfahrungsgemäß auftauchen, ausführlich zu beantworten. Sie können dies gerne nutzen, um die sprichwörtlichen "Löcher in den Bauch zu fragen".

Die Kursgebühr beträgt einmalig 40,- €.

Detailliertere Informationen zum Ablauf und zur Anmeldung entnehmen Sie bitte den nachfolgenden Informationsblättern "Theorieveranstaltung" und "Anfängerkurs Praxistermine". Wichtig zu wissen: Es können sich wetterbedingt kurzfristig Änderungen bei den Praxisterminen ergeben, die dann per E-Mail bekannt gegeben werden und auch hier auf der Homepage abgerufen werden können.

Starten Sie durch und melden Sie sich an. Wir freuen uns auf Sie!


Interessante Informationsquellen im Internet rund um die Bienenhaltung

Wer sich für Bienen interessiert und vielleicht auch welche halten möchte, sucht sich meist im Internet Information hierzu. Durch die schiere Unendlichkeit der Veröffentlichungen steht man schnell vor dem Dilemma der Qual der Wahl. Aber woher weiß ich, welche Informationen mir weiterhelfen können, ob manche möglicherweise unsachgemäß sind oder sogar in rechtlicher Hinsicht kritisch erscheinen? Für einen Anfänger ist dies unmöglich zu erkennen.

Deshalb hier als Hilfestellung eine kleine Auswahl von Verweisen auf seriöse Informationen im Internet.

Information des Ministeriums für Ländlichen Raum Baden-Württemberg

Information des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft.

Links zu Bieneninstituten

Interessante Internetseiten


Was muss ich beachten, wenn ich dann "Honigmacher" bin?

Der Schritt vom Neuimker zum "Honigmacher" ist relativ schnell gemacht. Wer es sich zutraut, kann bereits begleitend zur Imkerausbildung das eine oder auch andere Bienenvolk selbst betreuen - im Normalfall mit Unterstützung eines sogenannten Imkerpaten. Ist eines oder alle dieser Bienenvölker ein sogenanntes Wirtschaftsvolk, also mit einer bereits überwinterten Bienenkönigin, die in der Lage ist, ab Frühjahr ein starkes Bienenvolk zu erzeugen, dann steht einer Honigernte nichts im Wege. 

Was u.a. im Zusammenhang mit dem Lebensmittel Honig zu beachten ist, ergibt sich aus der ("im astreinen beamtendeutsch gehaltenen") Honigverordnung. Siehe nachfolgenden Link. Sollten danach Fragen entstanden sein, nicht verzagen. Abhilfe schafft eine sogenannte Honigschulung, die empfehlenswerterweise im Anschluß an die Neuimkerschulung (oder auch währenddessen) besucht werden kann. Angebote hierzu gibt es z.B. in der Monatszeitschrift "Bienenpflege" des Landesverbandes Württembergischer Imker e.V.

Imker als Lebensmittelunternehmer

Der Infobrief 11/2019 der Bieneninstitute enthält wichtige Informationen für Imker, die ihren Honig, den sie nicht selbst verbrauchen, nach der Ernte vermarkten oder auch nur verschenken. Siehe nachfolgenden Link.

Wenn ich nicht nur Honig, sondern auch Pollen ernten will, wie geht das?

Wer sich darin versuchen will, neben Honig auch Pollen zu ernten, dem helfen die Informationen aus den nachfolgenden Links.

Informationen zu Rechte und Pflichten eines Bienenhalters

Imker-App des Deutschen Imkerbund e.V.

Seit Ende 2018 steht eine neue, kostenlose Imker-App des Deutschen Imkerbund e.V. zur Verfügung.

Sie beinhaltet eine Fülle von hilfreichen Informationen, ein praktisches Stockkartensystem und einen Diagnosehelfer für alle relevanten Bienenkrankheiten. Gut ist auch der im Jahresverlauf gegliederte Helfer für Arbeiten am Bienenvolk, unterlegt mit zahlreichen Bildern.

Das Stockkartensystem kann hervorragend genutzt werden, um viele Tätigkeiten am Bienenvolk zu dokumentieren. Die handschriftlichen Aufzeichnungen bisheriger Stockkarten können bei Nutzung dieser Imker-App somit als passé bezeichnet werden. 

Nähere Informationen zu der Imker-App entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Link. Dort wiederum besteht die Möglichkeit zum kostenlosen Download der Imker-App bei Google Play.

Informationen rund um Bienennährpflanzen

Wer der Insektenwelt etwas Gutes antun will, der gestaltet, wer hat, seinen Garten nicht mit Steinen, sondern mit Pflanzen, die ein reiches Angebot an Pollen und Nektar bieten. Wie das dann aussehen kann, wenn sich die Blütenbesucher daran laben, kann man unter der Rubrik Verein/Fotogaleriebetrachten.

Hier können sie verschiedene Quellen aufrufen, die Tipps für zahlreiche Blühpflanzen beinhalten.

 

Auch sehr interessant sind die nachfolgenden Informationen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung bzw. des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft. Einfach mal reinklicken.

Schottergärten in Baden-Württemberg verboten - Was nun?

Nachdem in Baden-Württemberg seit Mitte 2020 mit dem neuen § 21a Naturschutzgesetz (NatSchG) Schottergärten verboten wurden (siehe auch Informationen unter der Rubrik "Home/Interessantes/Steingärten in Baden-Württemberg nun verboten!", kamen offensichtlich viele Fragen auf, wie denn nun ein Schottergarten definiert wird. Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat gemeinsam mit Fachleuten des Verbandes
Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg nun festgelegt, was kein verbotener Schottergarten nach § 21a NatSchG ist.

Demnach handelt es sich bei:

  1. der Herstellung eines fachgerechten Lebensbereichs Alpinum/Steingarten oder
  2. einer Kies-/Splittmulchung bis zur Korngröße 16 mm (bei speziellen Pflanzungen wird auch eine Körnung bis 32 mm eingesetzt), bei der keine Trennlage (wasserundurchlässig/wurzelfest) verwendet wird. Ziel der Mulchung ist es, den Boden abzumagern oder die Verdunstung zu reduzieren. Die Pflanzung muss grundsätzlich der Fläche ein Gepräge geben. Dies ist gegeben bei einer Begrünung mit einem gleichmäßigen Bestand in Wuchs und Verteilung und einer Bodendeckung von mindestens 70 %.

nicht um einen verbotenen Schottergarten.

Siehe auch Links zu Informationen des Umweltministeriums Baden-Württemberg sowie der Broschüre "Grüne Gartenvielfalt - Jeder Quadratmeter zählt" mit weiteren Informationen zu Schottergärten.